Wirkungsvoll.
Dezember 19, 2007 at 11:06 am Hinterlasse einen Kommentar
Essen hat eine direkte und indirekte Wirkung darauf wie wir uns fühlen. Schlafrhythmus, Stresslevel, Stimmung, Energie, … werden durch Botenstoffe (Neurotransmitter) im Gehirn gesteuert. Die Lieblingsspeise ist also direkt damit verknüpft wie wir uns fühlen.
Viele Neurotransmitter bestehen entweder aus Aminosäuren oder aus fettlöslichen Substanzen wie z.B. Cholin, beides nehmen wir über das Essen auf. Wenn sich zu wenig dieser Baustoffe im Essen befinden, reduziert der Körper die Produktion der Neurotransmitter. Die Folgen: Veränderungen der Stimmung, des Appetits und der Konzentration. Auch Vitamine und Mineralstoffe spielen eine Rolle, wenn es um die Produktion von Neurotransmittern geht. B-Vitamine, Vitamin C, E, Eisen, Selen und Magnesium arbeiten miteinander an der Produktion dieser Botenstoffe. Fehlt in der Ernährung die ausreichende Menge der Helfer, können Neurotransmitter nicht in ausreichender Menge hergestellt und gespeichert werden. Die Konzentration verschwindet, die Laune wird schlechter.
Warum Süßes glücklich macht wissenschaftlich erklärt_nach dem süßen Snack produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin – der Blutspiegel aller Aminosäuren fällt, weil sie in die Muskelzellen aufgenommen werden. Mit Ausnahme von Tryptophan: diese Aminosäure verbleibt im Blut und wandert ins Gehirn. Dort wird es mit der Hilfe von Vitamin B6, B12 und Folsäure zu Serotonin umgewandelt. Serotonin wird in großen Mengen in Nervenzellen gespeichert – die Stimmung verbessert sich und der Süßhunger nimmt ab. Quelle: Sommer E, Food & Mood.
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