Castingshows beeinflussen Körperideal von Mädchen

Viele Mädchen und junge Frauen, die Castingshows wie „Germany’s Next Topmodel“ verfolgen empfinden sich als zu dick. Damit können Castingshows die Tendenz zu Essstörungen verstärken. Einige dieser Sendungen verfolgen mehr als 62 % der Heranwachsenden zwischen 12 und 17 Jahren. Quellen:

Maya Götz/Johanna Gather: Wer bleibt drin, wer fliegt raus? Was Kinder und Jugendliche aus Deutschland sucht den Superstar und Germany’s Next Topmodel mitnehmen. Televizion, 23/2010/1
http://www.br-online.de/jugend/izi/deutsch/publikation/televizion/23_2010_1/castingshows.pdf

Herpertz S, Hagenah U, Vocks S, Jörn von Wietersheim J, Cuntz U, Zeeck A: S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Essstörungen in Deutschland. Dtsch Arztebl Int 2011; 108(40): 678–85.

DOI: 10.3238/arztebl.2011.0678; http://www.aerzteblatt.de/archiv/107955

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Mai 22, 2012 at 2:26 pm Hinterlasse einen Kommentar

Kurz gesagt.

Ein ganz klein wenig Süßes kann ganz viel Bitteres verschwinden lassen. (Petrarca)

April 25, 2011 at 7:37 pm Hinterlasse einen Kommentar

Stress verändert das Essverhalten.

Stress löst bei Menschen ein verändertes Essverhalten aus: manche essen wahllos ohne Unterbrechung alles was der Kühlschrank und die Naschlade her gibt. Anderen schmeckt gar nichts.

Untersuchungen zeigen, dass sich Stress deutlich auf die Geschmackswahrnehmung auswirkt. Neben der Wahrnehmung ist aber auch die Auswahl der Produkte, die gegessen werden, bei Stress verändert. Während Männer im ungestressten Zustand deutlich mehr zu ungesunden Produkten greifen, essen Frauen bei Stress mehr Süßigkeiten.

Quelle: E. Derndorfer. Warum wir essen, was wir essen. Krenn-Verlag.

März 23, 2010 at 9:09 am Hinterlasse einen Kommentar

Gute Vorsätze schmackhaft machen.

„Wie soll man erklären, dass der menschliche Geist, der doch fähig ist, Sinfonien zu komponieren oder Sonden auf den Mars zu entsenden, bei der Veränderung eigener Verhaltensgewohnheiten versagt“? (Francois Lelord, Christophe André)

Tipp: Positiv bleiben. Verbotene Gendanken werden paradoxerweise stärker und halten das verpönte Ziel (z.B. weniger Süßigkeiten, weniger Fernsehen) im Bewusstsein präsent. Erfolgreicher sind Formeln, die ein erfreuliches, lustbetontes Ziel möglichst konkret ausmalen: wie gut werde ich mich fühlen, wenn ich statt des Fernsehabends noch eine Runde spazieren gehe, und die Luft auf meiner Haut spüre. Quelle: Psychologie Heute, Jänner 2010

Januar 8, 2010 at 8:10 am Hinterlasse einen Kommentar

Kaffeetrinker sind seltener dement.

_MG_3854Wer in seinen mittleren Lebensjahren Kaffee trinkt, kann hoffen, nicht dement zu werden das legt eine Studie aus Schweden und Finnland nahe.

Von 1400 45- bis 59-Jährigen hatten 20 Jahre später 61 Personen eine Demenz, davon 48 eine Alzheimer-Demenz. In der Gruppe, die 3-5 Tassen Kaffee am Tag getrunken hatte, gab es 65 % weniger Demenzerkrankungen als in der Gruppe ohne Kaffeekonsum. Quelle: Ernährung und Medizin, 2009; 24: 52- 54.

November 5, 2009 at 8:53 pm Hinterlasse einen Kommentar

Schoki für’s Herz.

Strawberry in hot chocolate

 

Dunkle Schokolade macht nicht nur Freude, sondern schützt auch das Herz.

Das haben Forscher aus Italien erneut bestätigt. Knapp 7 Gramm am Tag oder eine halbe Tafel pro Woche – ist die Idealmenge für Herz und Figur.  Die Forscher hatten Daten von 5000 Personen ausgewertet. Ein Teil aß keine Schokolade, ein Teil nur dunkle. Das Ergebnis: Frauen hätten ein 30 %, ein 25 % geringeres Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Der Grund: die Flavonoide in der Schokoklade sind für diese Wirkung verantwortlich.

Quelle: J Nutr 2008; 138:1939.

Oktober 4, 2009 at 7:18 pm Hinterlasse einen Kommentar

Kaffee macht intelligenter.

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 Etwas Koffein, in Form einer Tasse Kaffee, und bei den meisten Menschen verschwinden Abgespanntheit, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. 

Jährlich erscheinen rund 2000 Publikationen zum Thema Kaffee und Koffein. Trotzdem lassen sich bei moderatem Konsum (Normal-User) nur wenige negative Effekte in Verbindung bringen. Ganz im Gegenteil werden in den letzten Jahren immer mehr protektive Wirkungen diskutiert. Selbst, dass es sich beim Kaffee um einen Flüssigkeitsräuber handelt, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) 2004 widerrufen. In den DGE Trinkempfehlungen für Senioren befinden sich bereits zwei Tassen Milchkaffee am Trinkplan.

September 3, 2009 at 9:38 am Hinterlasse einen Kommentar

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