Archive for Dezember, 2007

Wirkungsvoll.

pict0204.jpgEssen hat eine direkte und indirekte Wirkung darauf wie wir uns fühlen. Schlafrhythmus, Stresslevel, Stimmung, Energie, … werden durch Botenstoffe (Neurotransmitter) im Gehirn gesteuert. Die Lieblingsspeise ist also direkt damit verknüpft wie wir uns fühlen.

Viele Neurotransmitter bestehen entweder aus Aminosäuren oder aus fettlöslichen Substanzen wie z.B. Cholin, beides nehmen wir über das Essen auf. Wenn sich zu wenig dieser Baustoffe im Essen befinden, reduziert der Körper die Produktion der Neurotransmitter. Die Folgen: Veränderungen der Stimmung, des Appetits und der Konzentration. Auch Vitamine und Mineralstoffe spielen eine Rolle, wenn es um die Produktion von Neurotransmittern geht. B-Vitamine, Vitamin C, E, Eisen, Selen und Magnesium arbeiten miteinander an der Produktion dieser Botenstoffe. Fehlt in der Ernährung die ausreichende Menge der Helfer, können Neurotransmitter nicht in ausreichender Menge hergestellt und gespeichert werden. Die Konzentration verschwindet, die Laune wird schlechter.

Warum Süßes glücklich macht wissenschaftlich erklärt_nach dem süßen Snack produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin – der Blutspiegel aller Aminosäuren fällt, weil sie in die Muskelzellen aufgenommen werden. Mit Ausnahme von Tryptophan: diese Aminosäure verbleibt im Blut und wandert ins Gehirn. Dort wird es mit der Hilfe von Vitamin B6, B12 und Folsäure zu Serotonin umgewandelt. Serotonin wird in großen Mengen in Nervenzellen gespeichert – die Stimmung verbessert sich und der Süßhunger nimmt ab. Quelle: Sommer E, Food & Mood. 

Advertisements

Dezember 19, 2007 at 11:06 am Hinterlasse einen Kommentar

Suppenkoma.

pict0209.jpgJeder kennt das Phänomen: nach dem Mittagessen werden die Augenlider immer schwerer, an konzentriertes Arbeiten ist nicht zu denken. Ein kohlenhydratreiches Essen eignet sich besonders gut, um für die Siesta am Schreibtisch gerüstet zu sein.

Eine Studie hat gezeigt, dass diejenigen, die ein kohlenhydratreiches Mittagessen konsumieren, schläfriger waren – als die diejenigen, die das proteinreiche Menü wählten. (Spring et al., 1986, 1989). Allerdings gibt es einen Unterschied der Geschlechter: Männer berichten, dass sie ruhiger werden – Frauen, werden schläfriger. Kohlenhydratreiches Essen (Pasta, Kartoffel, Brot,…) dürfte den Serotoninspiegel im Gehirn anheben, und dieser bewirkt eine verminderte Aufmerksamkeit.

Einschlafhilfe wissenschaftlich erklärt_ Milch mit Honig ist ein altes Hausmittel, um einschlafen zu können. Dahinter könnten sich die Fragmente von b-Kasein (Casomorphine) verbergen, die an die Opiatrezeptoren binden. Der Honig – als Kohlenhydrat und die Casomorphine der Milch sind so ein perfektes Duo, um den Schlaf heranzulocken. Und ganz ohne wissenschaftliche Erklärung, haben das unsere Großmütter schon immer gewusst.

Dezember 9, 2007 at 10:16 am Hinterlasse einen Kommentar

Ganz klar.

kaffeejause.jpg  Wasser ist nicht gleich Wasser. Nicht alles was sich in einer Flasche wieder findet, ist ein Mineralwasser und nicht alle Mineralwässer sind gleich.

Wie entsteht Mineralwasser? Regen, der noch keine Mineralstoffe enthält, gelangt in den Boden und wird dort mit wasserlöslichen Mineralstoffen und oft auch Kohlensäure angereichert. So gesehen sind viele österreichische Mineralwässer bis zu mehrere tausende Jahre alt. Das sollte wohl doch beim nächsten Zug aus der Flasche Respekt auslösen.

Der wichtigste Durstlöscher ist für viele noch immer das Trinkwasser, das aus der Leitung kommt. Im Gegensatz zu anderen Länder, ist Österreich in der günstigen Lage, seinen Bedarf an Trinkwasser fast ausschließlich aus geschützten Grundwasservorkommen decken zu können. Das Leitungswasser kommt aus Quellen oder Tiefbrunnen und gelangt möglichst naturbelassen in die Gläser.  (Quelle: Forum Ernährung heute)

Das Glas Wasser zum Kaffee hat in den Wiener Kaffeehäusern Tradition. Dennoch ist die Reaktion unterschiedlich, wenn man ein Glas Wasser bestellt.

Dezember 4, 2007 at 5:04 pm Hinterlasse einen Kommentar


Dezember 2007
M D M D F S S
    Jan »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31